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Die Architekten des Großen Krieges

Die Architekten des Großen Krieges

Auf den Schlachfeldern des 1. Weltkriegs kämpften gewöhnlich Soldaten und Befehlshaber eines niederen Ranges. Die Schlüsselentscheidungen bezüglich Offensiven, Belagerungen und Durchmärschen trafen jedoch die Marschälle und Generäle – die Architekten des Großen Krieges.









August von Mackensen (1849–1945) – deutscher Feldmarschall. Er befehligte im Mai 1915 während des Durchbruchs der russischen Front bei Gorlice. Im August und September 1915 fügten die von Mackensen geführten Armeen den russischen Armeen schwere Niederlagen bei Brest und Pinsk zu, was das Zurückdrängen der Russen aus dem Königreich Polen bewirkte.

 
   

Victor Dankl von Kraśnik (1854–1941) – Generaloberst der österreichisch-ungarischen Armee. Im August 1914 wurde er zum Befehlshaber der 1. Armee ernannt und befehligte während des 1. Weltkriegs die Kämpfe in Galizien. Nach dem Krieg war er der Vorsitzende des Kapitels des Militär-Maria-Theresien-Ordens.

 
   
Hans von Seeckt (1866–1936) – deutscher Offizier. 1914 führte er den in Richtung Paris angreifenden III. „Brandenburger” Infanteriekorps an, später wurde er an die Ostfront versetzt. Nach dem Ende des Großen Krieges und dem Auflösen der kaiserlichen Armee engagierte er sich für das Schaffen eines neuen, apolitischen Militärs.
 
   

Radko Ruskow Dimitrijew (1859–1918) – General der russischen Armee bulgarischer Abstammung. Während des Großen Krieges befehligte er u.a. die 3. und 12. Armee Russlands. Im September 1918 wurde er von den Einheiten der Roten Garde verhaftet und in Piatigorsk zusammen mit Offizieren der Zarenarmee erschossen.
 
   
Aleksiej Aleksiejewicz Brusiłow (1853–1926) – russischer Kavalleriegeneral. Seit Beginn des Großen Krieges führte er die in Galizien kämpfende 8. Armee an. Als Frontbefehlshaber plante er und führte im Juli 1916 die geglückte Offensive in Wolhynien (die sog. Brussilow-Offensive) durch. Ab 1919 diente er in der Roten Armee.

 
   
Tadeusz Jordan-Rozwadowski (1866–1928) – Feldmarschalleutnant der k. u. k. Armee, Waffengeneral der Polnischen Armee. 1914 befehligte er die 12. Artilleriebrigade in der 12. „Krakauer” Infanteriedivision. Er spielte eine der Schlüsselrollen in der Schlacht bei Gorlice im Mai 1915. Noch während des 1. Weltkriegs unternahm er Versuche, um eine polnische Armee zu gründen. 1918 wurde er Chef des Generalstabs der Polnischen Armee.
 












































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