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Der Weg der Ostfront des 1. Weltkriegs in der Gemeinde Niepolomice

Der Weg der Ostfront des 1. Weltkriegs in der Gemeinde Niepolomice

Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges, wurden viele Bewohner von Niepolomice zum österreichischen Militär einberufen. Viele traten den Piłsudski-Legionen bei und die Anderen, die in Niepolomice blieben, gründeten ein Hilfskomitee für Soldaten, die an die Front gingen. Man half, indem man u. a. warme Mahlzeiten zu den Zügen mit Soldaten lieferte, Soldatenfamilien  betreute, Korrespondenz austeilte oder die Verletzten versorgte. Für die Soldaten- und Waisenkinder organisierte man eine Betreuungsanstalt in einem mehrstöckigen Gebäude in der Kosciuszki-Straße.
In den letzten Novembertagen 1914 setzte sich die Dritte Armee von General Radko Dimitriev nach Westen, von der Dunajec-Linie in Richtung des Flusses Raba und weiter bis zum süd-östlichen Rand von Krakau, in Bewegung. 

Nachdem das Militär des Zaren Bochnia erobert und die Raba-Fluss-Linie durchbrochen hatte, nahm es Niepolomice ein. Der Militärstab-Stab wurde in einem Kloster in Staniątki stationiert.  

Um zu verhindern, dass das russiche Militär die Weichsel überquert, wurde an  der Podłężanki-Linie gekämpft, sowie Niepolomice und Grabie unter Artilleriebeschuss genommen. 

In den ersten Dezembertagen eroberte das russische Militär die Positionen am Kaim-Hügel in Bieżanów. Nach einem blutigen Kampf am 6. Dezember 1914 verdrängten die österreichisch-ungarischen Soldaten die Russen, die sich nach Wieliczka zurückziehen mussten.

Der endgültige Erfolg der Łapanów-Limanowa-Operation zwang das russische Militär, sich bis zur San-Linie zurück zuziehen. Damit wurden alle Kämpfe in der Region Wieliczka beendet.

Empfehlenswert ist es, sich mit den Orten bekannt zu machen, die sich an der  Ostfront-Route des ersten Weltkrieges in Kleinpolen befinden, umso mehr, dass hier Polen kämpften und unter den Besatzer-Fahnen starben. Für Polen war der Krieg, kein Krieg in eigener Sache, sondern eine Kriegskampagne für die fremden Staaten, an dem sie teilnehmen und ihr Leben opfern mussten. Zweifellos hat die polnische Militäranstrengung, die Entschlossenheit und der Mut Polens zum glücklichen Tag vom 11. November 1918 geführt. Die auf dem Gebiet der Gemeinde Niepolomice geschaffene Schleife der Ostfront-Route des ersten Weltkrieges umfasst mit ihrer Reichweite folgende Ruhestätten der Soldaten:


1. Kriegsfriedhof Nr. 327 Niepołomice
2. Kriegsfriedhof Nr. 324 Wola Batorska
3. Kriegsfriedhof Nr. 325 Niepołomice - Sitowiec
4. Kriegsfriedhof Nr. 329 Niepołomice - Podborze
5. Kriegsfriedhof Nr. 330 Podłęże
6. Kriegsfriedhof Nr. 376 Suchoraba
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